Wieder daheim-Rollserie Niederbipp
Bericht: Janick
Hoppla, ich bin ja eher mit meinem Bericht als meine Teammates mit dem von Jurmala
Eine richtige Sommerpause gab es dieses Jahr eigentlich nicht – nein, nicht wegen dem Regen sondern wegen der EM, an welcher ich teilnahm. Trotzdem waren noch einige rennfreie Wochenenden da und die nutzten alle zum Trainieren. Gut gelaunt (trainiert) fuhren wir also am Samstag nach Niederbipp, wo die 2. Etappe der Rollserie anstand. Wie schon die erste Etappe war auch dieses Rennen top-organisiert und die Sonne zeigte sich im richtigen Moment. Ausser Roger – der momentan in den USA weilt – stand das ganze Swiss-Skate-Team am Start – inklusive Johnny bei den Fitness-Fahrern.
Die Stecke wurde gegenüber dem Vorjahr etwas abgeändert. Der kleine Aufstieg war nicht mehr drin, also nicht mehr ganz so selektiv. Leider war das Startfeld der Elite nicht so gross wie erhofft, weil offenbar doch einige noch irgendwo im Urlaub waren oder an Rennen im Ausland starteten.
Unser Ziel war klar: Wir wollten auch hier einen Teamsieg zeigen.
Zu fahren waren wieder 40 Minuten plus einer Runde. Nach einem etwas verhaltenem Start und einer ruhigen Runde nahmen wir das Zepter in die Hand. Als erster griffen Michi und ich an. Wir kamen auch sofort problemlos weg und warteten auf Nici und Seve, die schon bald folgten. Somit war das Rennen lanciert und im Stile eines Zeitfahrens drehten wir unsere Runden und erhöhten den Vorsprung kontinuierlich. Wenige Runden vor Schluss musste ich dann ziemlich ausgepumt abreissen lassen. Vorne lancierte Michi die Schlussphase etwas sehr früh. Nici und Seve hatten noch genug Reserven und konnten diesen Angriff gleich wieder zu Nichte machen. In die Zielkurve bogen Seve und Nici praktisch gleichzeitig ein und im Sprint auf der schmalen Strasse setzte sich Seve gegen Nici knapp durch.
Nach dem Rennen stand noch der Sprint auf dem Programm, dieser dient eher als Showevent und es ist vor allem für Schüler und Junioren motivierend einmal gegen die „Schnellen“ anzutreten.
Natürlich versucht jeder alles zu geben und so ging es dann im K.O-System über 8-tel, 4-tel und Halbfinal in den letzten Sprint, bei dem von uns noch Seve und ich mit von der Partie waren. In den Läufen zuvor hatte ich jeweils einen sehr guten Start und konnte mich problemlos durchsetzen. Im Final wurde alles etwas enger, aber ich konnte mich vor Yannick Friedli platzieren. Seve muss wohl an der Start-Technik noch etwas üben. Trotz Abschauen bei den Schülern hat das noch nicht richtig hingehauen mit dem Start.;-)
Für unser Team war es wieder ein guter Auftritt. Gern sind wir wieder ein heimisches Rennen gefahren und konnten auch sportlich überzeugen.
Und natürlich nicht zu vergessen: der Sieg von Johnny bei den Fitness-Skatern. Nach verhaltenem Start ist er dem Rest des Feldes bilderbuch-mässig davongefahren.
Achtung: Am nächsten Samstag (20.08.) findet in Riehen das 5. Inline-Rennen zusammen mit dem Radkriterium statt. Ein kleines, aber immer gut organisiertes Rennen, ideal für den sportlichen Wettkampf. Es gibt auch eine Fun-Kategorie.
Wir sind nicht dabei, weil unser Team am 21.08. am X-Race in Berlin zur zweiten Saisonhälfte des GIC antritt.







